Initiative gegen die Zukunft jüngerer Generationen

Am Freitag, den 30.8. überrascht der Tierrechtstreff die Menschen in der Münsteraner Innenstadt mit einer Kunstaktion, bei der ihr Teil der Performance sein könnt! Von 16 bis 17:30 Uhr wird die ominöse „Initiative gegen die Zukunft jüngerer Generationen“ auf der Ludgeristraße ihre Reden schwingen.

Kommt dazu und unterstreicht den ironischen Charakter der Aktion, indem ihr Teil der riesigen Menge werdet, die den Wortbeiträgen der „Initiative“ lauscht und tatkräftig applaudiert.

Freitag, 30.8.19
16 Uhr bis 17:30 Uhr
Auf Höhe der Ludgeristraße 26 (Ludgeristraße/ Ecke Windhorststraße)

[05.10.] Demo gegen Escada!

Gemeinsam mit der Offensive gegen die Pelzindustrie organisieren wir in dieser Herbst/Winter-Saison eine groß angelegte Demo gegen Pelz und das pelzverkaufende Unternehmen Escada.Wir treffen uns um 12 Uhr auf dem Stubengassenplatz in Münster, wo es eine Begrüßung, ein wenig zum Snacken und warme Getränke geben wird. So gegen 13 Uhr setzen wir uns dann in Bewegung durch die Fußgänger*innenzonen der Innenstadt und statten verschiedenen pelzverkaufenden Unternehmen Besuche ab.Kartenausschnitt mit der Demoroute
Wir starten auf dem Stubengassenplatz und laufen über die Ludgeristraße und am Aegidiimarkt vorbei. Dann geht es über den Domplatz und entlang des Prinzipalmarktes zum Pelzgeschäft Mersmann. Von dort aus kehren wir wieder zu Escada zurück, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird.Seid gespannt auf einen kreativen Protest und bringt eure Freund*innen mit! Wir freuen uns auf euch.

[08.06.] Für eine Welt ohne Knäste!- Aber wie?

Für eine Welt ohne Knäste!- Aber wie?
Impulsvortrag mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Gefängnisse und Alternativen dazu“

Wann? 08.06. 18:30
Wo? Baracke

Gefängnisse gelten den meisten Menschen als alternativlose Institutionen. Sie dienen der Bestrafung sogenannter Krimineller und schützen die Gesellschaft vor übergriffigen Individuen, so der gesellschaftliche Tenor. Messen wir das „System Knast“ jedoch an seinem selbstformulierten Ziel, „den Gefangenen zu befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen“ (StVollzG NRW §1), erweist es sich als höchst ineffektiv – oder sogar kontraproduktiv. Das hat auch Foucault in seinem Klassiker der Gefängniskritik „Strafen und Überwachen“ erkannt und herausgearbeitet, dass die eigentliche Funktion von Gefängnissen eine ganz andere ist.
Wozu Gefängnisse dem modernen Nationalstaat dienen und wie eine Gesellschaft ohne Gefängnisse aussehen könnte, darüber wollen wir mit euch diskutieren. Eine Gefangenenschreibecke wird es zu diesem Anlass außerdem geben. Erscheint gerne zahlreich!

Nie wieder Faschismus!

Nie wieder Faschismus!

Heute gab es leider wieder einen Infostand der AfD in der Innenstadt von Münster.
Erfreulicherweise haben Antifaschist*innen friedlichen Widerstand geleistet und sich mit Regenschirmen vor dem Infostand positioniert. Die Passant*innen hatten immer noch die Möglichkeit den Stand zu erreichen und in Kontakt zu treten. Sie wurden lediglich freundlich darauf hin gewiesen, dass sie den Flyer gerne hier in den mitgebrachten Müllsäcken entsorgen dürfen, da aus ihnen noch Kunst entstehen solle. Dazu wurden Schilder gehalten mit der Aufschrift: „Hier kann rechter Müll entsorgt werden“. Viele Menschen allen Altersstufen beteiligten sich daran einen Flyer zu bekommen und ihn demonstrativ zu zerreißen und zu entsorgen. Zusätzlich kamen viele Passant*innen vorbei und bedankten sich für die Aktion gegen die AfD. Martin Schiller fotografierte Protestierende ohne ihre Erlaubnis, woraufhin er auf Befehl der Polizei die Fotos löschen musste. Ein weiteres Parteimitglied hat mehrfach geschubst, doch die Antifaschist*innen haben sich davon nicht provozieren lassen. Jemand von der AfD ist sogar so weit gegangen und hat „vergasen, vergasen!“ gerufen. Widerlich, wie konsequenzlos von Angehörigen dieser Partei auch noch die letzten Tabus gebrochen werden. Wie weit ist der Faschismus heran geschritten? Weiterhin entsetzlich ist die Antwort eines AfD Mitglieds, auf die Frage, ob es Ihm bewusst sei, dass in Libyen laut Aussagen von Ärzte ohne Grenzen und des deutschen Botschafters „KZ-ähnliche Verhältnisse“ in den Lagern vorherrschen. Die Antwort des Parteimitglieds war lediglich: „Aber das kann mir doch egal sein!“. Seltsam, fordert doch gerade die AfD die Asylverfahren in genau diese Länder zu verlagern.

Es ist wichtig, nicht einfach wegzuschauen sondern zu handeln, darum ist friedlicher Protest das Mittel der Wahl. Nach über einer Stunde friedlichen Protests wurden die Antifaschist*innen von der Polizei des Platzes verwiesen, ohne Personalienaufnahme.

Vielen Dank an alle die sich gegen Faschismus stellen.

Demo für Zirkusse ohne Tiere

„Tiere hinter Gittern ist doch Mist“ – U.a. diese unmissverständliche Zeile unseres extra zu diesem Anlass komponierten Liedes ertöne vergangenen Mittwoch unzählige Male direkt gegenüber dem Haupteingang von Charles Knie. Wir waren bunt, freundlich und zahlreich – der von Zirkus Charles Knie fleißig bemühte Mythos „militanter Tierschützer“ (äh okay?!) konnte unter diesen Umständen nicht aufrechterhalten werden. In einem zuvor in der WN (Überraschung…) publizierten Artikel wehrt sich Charles Knie gegen die Vorwürfe der Tierquälerei, indem darauf verwiesen wird, dass Gegner*innen von Tierzirkussen oft „aus menschlicher Sicht“ und „oft ohne Fachkenntnisse“ argumentieren.* Ja, es stimmt, menschlich ist es in der Tat, Freiheit für Tiere einzufordern und der unterstellte Mangel an Fachwissen ist zudem unerheblich, denn dass Lebewesen lieber in ihrem natürlichen Lebensraum denn hinter Gittern leben möchten, ist eine höchst banale und intuitive Erkenntnis. Das zu wissen, dafür braucht es kein zoologisches Studium, sondern allein Mitgefühl. Vielen Dank an alle, die da waren und die Demo unterstützt haben.

https://www.wn.de/Startseite/Startseite-Schattenressort/3743410-Zirkus-Charles-Knie-auf-dem-Schlossplatz-Katzenfluesterer-in-der-Manege

Wenn Tiere sprechen könnten..  Die Aktivis in Tierkostümen hielten folgende Plakate hoch: "Zirkus macht mich traurig" "Die langen Transporte stressen mich" "Ich will zu meiner Familie" "Ich will keine Kunststücke machen" "Mir ist so kalt hier in Deutschland" "Ich will frei sein" Wenn Tiere sprechen könnten..  Die Aktivis in Tierkostümen hielten folgende Plakate hoch: "Zirkus macht mich traurig" "Die langen Transporte stressen mich" "Ich will zu meiner Familie" "Ich will keine Kunststücke machen" "Mir ist so kalt hier in Deutschland" "Ich will frei sein"

Wir sagen Danke! [Soli-Brunch für RoC]

Wir sagen Danke!

Vergangenen Sonntag durften wir mit euch zusammen viele leckere Kuchen und andere Leckereien vermampfen. Und als wäre das nicht schon schön genug gewesen, gehen alle Einnahmen an roots of compassion!

Gemeinsam mit euch konnten wir genau 821 Euro sammeln, die wir dem Vegankollektiv übergeben dürfen. Wir hoffen einen Beitrag zum Erhalt des Online-Shops beitragen zu können.

An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei den lieben Menschen bedanken, die den Tisch in der Baracke mit so vielen tollen Kuchen gefüllt haben. Ein besonderer Dank für die Kuchenspenden geht an Sandra und Sven, Ruth und natürlich auch an das Bucks. vegan frengeln! Wir wissen es sehr zu schätzen, wie viel Zeit und Mühe ihr in eure leckeren Kreationen gesteckt habt!
Ein weiterer Dank geht an die beiden Künstler*innen von We Are Creatures, die mit ihrer Musik eine wunderbar entspannte Atmosphäre in der Baracke geschaffen haben.

Um roots of compassion auch weiterhin unter die Arme zu greifen, könnt ihr natürlich auch weiterhin Lebensmittel, Kleidung, Literatur oder andere Produkte unter https://www.rootsofcompassion.org/ kaufen.

Euch hat der Kaffee geschmeckt und ihr möchtet gern mehr davon?
https://www.rootsofcompassion.org/fairer-bio-cafe-fuego-y-p

Vielleicht sind ja auch ein paar Leuten die bunten Schokolinsen auf einem der Kuchen aufgefallen?
https://www.rootsofcompassion.org/mini-schokolinsen

Und denkt daran: Keine*r von uns braucht Wiesenwalder oder den Rügenwalder Hof oder wie sie alle heißen. Unterstützt weiterhin die Betriebe, die vegane Produkte aus Überzeugung herstellen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern.

„Ich esse auch nur Bio“

Immer wieder höre ich auf Veranstaltungen, dass die Person vor mir nur „Bio-Fleisch“ isst, nur „Bio-Eier“ konsumiert und auch nur „Bio-Milch“ trinkt.
Ganz davon abgesehen, dass „Bio“ keine Alternative darstellt, sondern die Tiere auch hier massiv leiden (dazu mehr an anderer Stelle), lässt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (also ein der Tierausbeutungsindustrie wohlgesonnenes Ministerium) diese Lügen auch schnell auffliegen. Natürlich möchte niemand zugeben, dass in seinem*ihren Namen Tiere gequält und brutal getötet werden, aber zwischen den Aussagen der Fleischkonsument*innen und der Realität liegt dann doch ein Unterschied.

Zur anschaulichen Darstellung habe ich aus den Daten des Ministeriums diese kleine Grafik erstellt.

Infografik über die Verteilung von Bio- und Nicht-Bio-Fleisch.

„Ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert“

„Ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert“

Kaum eine Philosophie ist wie der Anarchismus verunglimpft worden, reduziert auf vermeintliches Chaos und Unordnung. Dabei haben sich Vertreter*innen des Anarchismus stets um eine positive Utopie der herrschaftsfreien, selbstorganisierten Gesellschaft bemüht. Das auch heute noch Menschen in Deutschland versuchen Anarchismus in der Praxis zu leben, zeigt Bernd Drücke in seinem Interviewband „Ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert“. Bernd Drücke ist vom Freundeskreis Paul Wulf und Redakteur bei der anarcho-pazifistischen Zeitung Graswurzelrevolution.

Das Anarchismus auch heute nicht nur etwas Theoretisches, sondern etwas Lebendiges ist, zeigen die zahlreichen im Buch dokumentierten Gespräche mit Aktivist*innen, Publizist*innen, Deserteur*innen, Kriegsdienstverweigerer*innen, Kabarettist*innen und weiterhin anarchistisch motiviert oder inspirierten Menschen.

Foto: Zeigt drei Personen auf der Bühne, die aus dem Buch vorlesen.

Daher haben wir Bernd zu einer Lesung eingeladen und mit weiteren bereitwilligen Aktivist*innen ausgewählte Interviews in der Baracke Münster präsentiert. Dazu gab es ein veganes Buffet von unseren Aktivis.

Vielen Dank an alle Spenden! Insgesamt haben wir 140€ eingenommen, wovon 50% an Bernd und 50% an den Tierrechtstreff Münster gehen.

Danke an Alle für den schönen Abend 🙂

Die ganze Lesung gibt es auf Münster Tube, vielen Dank!

Veganer Soli-Mampf + Musik von „we are creatures“

SO., 14. APR. UM 15:30 
Veganer Soli-Mampf + Musik von „we are creatures“
Baracke Münster

Ihr kennt und liebt doch sicherlich alle das Vegankollektiv roots of compassion aus Münster, oder? Da immer mehr konventionelle Unternehmen versuchen, Veganismus zu entpolitisieren und als zusätzliche Einnahmequelle zu begreifen, geraten immer häufiger Projekte wie eben roots of compassion, die sich alternativ organisieren und deren Sortiment hohen ethischen Standarts genügt, finanziell in die Bredoullie – das ist bedauerlich und wir möchten unseren Freund*innen in dieser schwierigen Situation helfen: mit einem Soli-Mampf und wundervoller Musik von We Are Creatures. Kommt also alle vorbei und erlebt einen hedonistischen Nachmittag für den guten Zweck <3

 

 

Foto: Zeigt einen Kuchen aus Nahnaufnahme

TV-Bericht: Wofür kämpfen Tierrechtler*innen?

+++ TV-Tipp: Wofür kämpfen Tierrechtler*innen? +++

Ende letzten Jahres haben wir auf einer unserer Veranstaltungen gegen ESCADA Besuch von einem WDR-Fernsehteam bekommen, das uns vor Ort nach unserer Motivation und den Zielen unseres Aktivismus‘ gefragt hat. Anlass dazu war ein Bericht, der die Qualität, den Sinn und die Realisierung des „Staatszieles Tierschutz“ untersucht – u.a. unsere Position dazu erfahrt ihr morgen Abend ab 18:15 bei Tiere suchen ein Zuhause.

Wer jedoch nicht warten mag, findet den Bericht schon heute unter diesem Link.

einen Text zum Thema findet ihr außerdem passend dazu veröffentlicht: Schadet Tierschutz den Tieren?