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4 weeks ago

Tierrechtstreff Münster

Der Zoo macht wieder auf. Juhu! Alle freuen sich.
Kind und Kegel werden eingepackt. Und endlich geht es wieder los.

Tiere endlich wieder hautnah erleben! schreibt der Allwetterzoo Münster in der Ankündigung.

“Die Tiere freuen sich sicher, uns endlich wieder zu sehen!” steht im Netz geschrieben.

Schnell noch abgeklärt ob es genug Parkplätze gibt, ob der Spielplatz auch geöffnet ist, sonst wär das ja blöde. Sind die Freikarten noch gültig? Und dann kann es auch schon losgehen.
Das Gaffen und das Glotzen.

Sie sind wieder gekommen um zu sehen, was für wunderbare Arten für uns Menschen doch geschützt werden. Vor uns geschützt werden müssen.

Und da sitzen sie nun, hinter Gitter und Glas, die Arten. Die Besucher staunen, die Kinder spielen. Manch eine*r schießt ein paar Fotos, als Erinnerung.
Und alles ist bei Alten.
Die Besucher*innen kommen und die Besucher*innen gehen.

Nachher wenn der Zoo zumacht, wenn die Kinder ausgepowert sind, die Großen langsam Hunger kriegen und außerdem heute Abend noch zum Grillen eingeladen sind.

Dann gehen sie wieder.
Vielleicht mit 'nem Selfie im Gepäck und einem neuen Stofftier.

Und die Tiere?
Die bleiben wo sie sind, so wie immer, so wie ihr Leben lang.
Vom Gehege ins Schlafhaus und zurück, und morgen das gleiche. Tagein, Tagaus.
Ihre Freiheit ist der Preis, den die Tiere zahlen.

Die Währung ist ihr Leben.
Für viele Leute war es heute ein freudiger Tag, doch würden wir uns wünschen Sie denken nochmal genauer nach.

Daher haben wir heute mit ein paar Menschen am Allwetterzoo gestanden, um sichtbar zu machen, was offene Augen scheinbar nicht sehen:

Zoos sind Tiergefängnisse, mit lebenslanger Haft, ohne Bewährung. Am Ende der Tot.
Die Tiere haben keine Freiheit, nie. Sie sind gefangen und müssen es hinnehmen. Unfrei für immer, die Gitter wollen es so.

Artenschutz als Vorwand.
Artenschutz, der die Tiere nicht interessiert, sie aber ihre gesamte Lebenszeit kostet.
Zoos sind keine schönen Plätze, Zoos gehören abgeschafft.

Bis jeder Käfig leer ist!
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4 weeks ago

Tierrechtstreff Münster

Nachdem kürzlich zahlreiche Protestplakate den Zaun des Münsteraner Allwetterzoos zierten und bedauerlicher Weise nach einigen Stunden vom erbosten Zoopersonal entfernt wurden, sind just über Nacht zehn große Transparente rund ums Zoogelände aufgetaucht, die nahtlos an die Botschaft der zerstörten Schilder anschließen: Zoos sind kein schöner Ort für Tiere - da hilft auch das Scheinargument nicht, dass sie angeblich immerhin dem Arterhalt dienen. Wir meinen: das Individuum zählt und für dasselbe wiederum allein die Freiheit! Eingepfercht in Käfigen oder verbannt in Gehege, die bestenfalls eine Karikatur des natürlichen Lebensraumes darstellen, bleibt davon nicht viel übrig. Von gaffenden Menschen mal ganz abgesehen… ... See MoreSee Less

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+++ Ibis Hotel und MS Günther besetzt +++

Danke für euern Einsatz <3

#leavnoonebehind
#evacuateMoriaIbis Hotel und MS Günther besetzt

Im Rahmen der Internationalen Aktionswoche des “...umsGanze!” Bündnis gab es auch in Münster umfangreichen Protest/ Ziel war es, auf die tödliche Grenz- und Abschottungspolitik Europas aufmerksam zu machen

#Münster - Am Mittwoch dem 29. April hat die Gruppe “Eklat” die MS Günther auf dem Dortmund-Ems-Kanal und das Ibis Hotel am Münsteraner Hauptbahnhof besetzt. Die Aktionen skandalisieren die katastrophalen Zustände insbesondere in den Flüchtlingslagern auf den ägäischen Inseln. Dort harren derzeit 40.000 Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser in maßlos überfüllten Lagern aus.
“Die Menschen in Moria haben weder die Möglichkeit ausreichend Abstand zueinander zu halten, noch entsprechende Hygienemaßnahmen zu treffen” erklärt Judith Beifuß, die Pressesprecherin der Gruppe Eklat Münster. “Diesen Zustand als ein Ergebnis der menschenverachtenden EU-Politik können und dürfen wir nicht weiter tolerieren. Daher fordern wir die sofortige Schließung und Evakuierung der Camps und die dezentrale, menschenwürdige Unterbringung der Menschen.”
Aufgrund der Corona Pandemie vergeben derzeit vereinzelte Hotels und Pensionen ihre Zimmer an wohnungslose Menschen. Diese Möglichkeit besteht in Münster allerdings noch nicht.

Die Aktionen der Gruppe sind Teil der internationalen Aktionswoche des ...umsGanze! Bündnisses, das der transnationalen Plattform BeyondEurope angehört. Unter dem Aufruf “EVACUATE MORIA – SHUT DOWN CAPITALISM!” fanden europaweit in der Woche vom 29.April bis zum 03.Mai zahlreiche Aktionen statt. “Unseren Protest drücken wir in Form von Kfz-Demonstationen, Besetzungen, Plakaten und Transparenten aus, die im öffentlichen Raum die Profiteure von Abschottung, Ausbeutung und Ausgrenzung zur Verantwortung ziehen”, so die Sprecherin Ulrike Sommer des ...umsGanze! Bündnisses.
Neben physischen Aktionen beteiligten sich zudem Hunderte auf Twitter an einem virtuellen Shitstorm gegen Akteure wie die Grenzsicherheitsbehörde Frontex, die Europäischen Union und die deutsche Regierung.

In einem Statement betont Judith Beifuß: “Unser Kampf um die Gesellschaft in und nach der Pandemie beginnt gerade erst. Die Aktionswoche hat gezeigt, dass wir trotz anhaltender Coronakrise unsere Forderungen auf unterschiedlichen Plattformen nach Außen tragen können, ohne dabei andere oder uns selbst zu gefährden.”

Foto: Eklat
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1 month ago

Tierrechtstreff Münster

Da spaziert mensch dieser Tage nichtsahnend durch jenes Waldstück am Aasee, das an den Münsteraner Zoo grenzt, und findet dort eine mit Protestplakaten ausgestattete Umzäunung vor - eine wichtige Aktion, denn: die Ausgangssperre für sogenannte "Zootiere" ist lebenslänglich, ihre Isolation ein unzumutbarer Dauerzustand. ... See MoreSee Less

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#leaveNoOneBehind Unter diesem Motto wollen auch wir auf die überfüllten Flüchtlingslager am Rande Europas aufmerksam machen. Die Menschen, die dort ausharren müssen, hausen auf engstem Raum und haben nicht genügend Sanitäranlagen. Auch die medizinische Versorgung ist unzureichend.
Für die Menschen in den Lagern ist der Coronavirus deshalb besonders gefährlich: Wer keinen Wasserhahn hat, kann sich nicht die Hände waschen. Und wer kein Zuhause hat, kann sich nicht in Heimquarantäne begeben.

Wir fordern die Aufnahme aller Geflüchteten. Denn Solidarität muss für alle gelten! #totalliberation

Wir haben uns der Aktion von Seebrücke Münster angeschlossen und Kreide-Spuren im öffentlichen Raum hinterlassen.
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Gestern war übrigens International Trans Day Of Visibility. Vielen Dank für diesen wichtigen und informativen Beitrag, liebes Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Münster ♥️++ Heute ist International Trans Day of Visibility! Dazu haben wir für euch einen kurzen Text mit wichtigen Infos verfasst.
Wenn ihr zum Erfolg des Aktionstags beitragen wollt, teilt den Post, redet mir euren Freund*innen, Bekannten und euren Familien über das Thema, um Wissen zu vermitteln und Vorurteile abzubauen! ++

Heute am 31. März ist International Trans Day of Visibility (Internationaler Tag der Sichtbarkeit von trans* Menschen). Er wurde 2009 von der trans Aktivistin Rachel Crandall gegründet, als fröhlicherer Gegenentwurf zum Transgender Day of Remembrance, bei dem es um die Erinnerung an ermordete trans* Menschen geht.

Trans* sind Menschen, deren Gender bzw. Geschlecht nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt, dass ihnen bei der Geburt zugeteilt wurde.
Es gibt binäre trans Menschen, trans Männer und trans Frauen. Das heißt ihre Identität entspricht einem der Geschlechter des zweigeschlechtlichen Systems.
Und es gibt non-binäre trans Menschen, auch umgangssprachlich enbys genannt, deren Identität außerhalb oder zwischen den binären Geschlechtern liegt., z.B. genderqueere, agender Menschen.
Cis oder cisgender wiederum nennt man Menschen, deren Geschlecht mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugeordnet wurde, übereinstimmt.

Noch immer bekommen trans* Menschen kaum Repräsentation in den Medien, besonders betrifft das non-binäre trans Menschen.
Und häufig wird der Diskurs zu Trans-Themen von cis Menschen dominiert.

+Auch trans* Menschen ist es häufig nicht möglich in sexueller Selbstbestimmung zu leben: +
Bis 2011 mussten sich trans* Menschen zwangssterilisieren lassen, um in ihren offiziellen Papieren Vornamen und Personenstand ändern zu dürfen.
Weiterhin werden alle Menschen, die selber ein Kind zur Welt bringen als „Mutter“ des Kindes eingetragen. So steht dann z.B. ein Mann als die Mutter in der Geburtsurkunde.
Auch richten sich die meisten Beratungsangebote zu Schwangerschaft oder Schwangerschaftsabbrüchen ausschließlich an cis Frauen.
Selbst Gynäkolog*innen adressieren in den allermeisten Fällen nur cis Frauen. Schon der Begriff „Frauenärzt*in“ macht dies deutlich. Und nur in den wenigsten Fällen kennen sie sich mit den medizinischen Anforderungen aus, die sich eventuell aus medizinischen Geschlechtsangleichungsmaßnahmen ergeben.

Um reproduktive Gerechtigkeit herzustellen müssen trans* Menschen und ihre Rechte gesehen und geachtet werden.

Vielleicht habt ihr in den Zeiten von Corona Zeit zu Verfügung – unser Vorschlag ist: lernt doch mal ein paar Pronomen, mit denen ihr gendersensibel sprechen könnt! Hier findet ihr eine Liste mit deutschsprachigen Pronomen und wie sie dekliniert werden: nibi.space/pronomen

In Münster gibt es – neben anderen – diese zwei Anlaufstellen für trans* Menschen:
die Transident Selbsthilfegruppe, die normalerweise ein Mal im Monat stattfindet. Momentan sind die Treffen ausgesetzt, aber die telefonische Beratung wird fortgesetzt.
Außerdem gibt es das monatlich stattfindende TIN* Café in der leo:kneipe.

#reproduktivegerechtigkeit #feminismus #transrights #transdayofvisibility #tdov #intersektionalität #transisbeautiful #transrightsarehumanrights
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